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Tourismus: Allgemeine Info Arutam (Ecuador) Man kann die Gemeinde Arutam mit ihrem Schutzwald als
Tourist besuchen. Man nächtigt in Unterkünften im typischen
Shuar-Baustil, gebaut aus Holz, bedeckt mit Blätterdächern.
Zu Essen gibt es vor allem leckere Früchte (Süßkartoffeln,
Kochbanenen, Ananas, Papaya, etc.) aus den eigenen Gärten. Die
ortskundigen Mitglieder der Familie Vargas sind hervorragende Touristenführer
für den Wald. Sie erklären einem die Funktionen der einzelnen,
wildwachsenden Heil- und Nutzpflanzen, erzählen spannende Sagen
und Mythen der Shuar-Indianer und führen einen zu den Sehenswürdigkeiten
des Waldes. Unter diesen sind vor allem zwei hervorzuheben: Einmal gibt
es einen Aussichtspunkt, von dem aus man über das Tal des Río
Pastaza blicken kann und bei guter Sicht auch die Vulkankette der ecuadorianischen
Andenberge zu sehen ist. Zum anderen gelangt man nach etwa dreistündigem
Spazieren vom Dorf zu einem Wasserfall, dem wahrscheinlich schönsten
Ort des ganzen Schutzwaldes Arutam, wo man zudem eine erfrischende,
wohltuende Dusche nehmen kann; an dem Ort, wo Arutam, der Geist des
Waldes zu Hause ist. Asiendes (Peru) Wir vermitteln Touristen an die indigene Organisation "Asociación Indígena En Defensa De Ecología Samiria" (ASIENDES) aus der Gemeinde San Martín deTipishca - eines der größten Dörfer im "Reserva Nacional Pacaya Samiria". In dieser Organisation haben sich die örtlichen Familien, die Ökotourismus anbieten, zusammengeschlossen. Sie bieten Touren von drei, fünf oder sieben Tagen an. Der Preis beträgt 60 USD pro Tag und Person, von der Anreise aus Iquitos per Bus und Boot bis zur Rückkehr in die Stadt ist alles inklusive. Spanischkenntnisse sind empfehlenswert, allerdings nicht unbedingt notwendig. Die Teilnahme an einer Tour trägt dazu bei, das Reservat langfristig zu bewahren, und fördert die Entwicklung der Gemeinde. Eine Tour nach San Martín de Tipishca bietet sowohl das Erlebnis Natur, als auch einen Einblick in die Vielfalt und den Reichtum indigener Kultur. Die Familien in San Martín, die diesen Reichtum bewahren möchten, beherbergen Besucher in ihren typischen Häusern. Sie versorgen Euch mit gutem Essen, sauberem Trinkwasser und Schlafplätzen mit Moskitonetzen. Nähere Informationen gibt es beim Büro der Organisation ASIENDES in Iquitos: Manuel Ahuanari |
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