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Das Reserva Ecológica Arenillas
Das unter Militärverwaltung stehende Schutzgebiet
„Reserva Ecológica Arenillas“ und die um das Schutzgebiet
gelegenen Gemeinden bilden eine der vier Regionen, in denen sich Cerro
Verde einsetzt. Die Artenvielfalt von 17.082 ha tropischer Trockenwald
und Mangroven soll hier erhalten werden. Um dieses Ziel zu erreichen,
müssen verschiedene Schwierigkeiten bewältigt werden.

Durch Raubbau im Schutzgebiet selbst sowie in der Umgebung,
ist die langfristige Erhaltung der Schutzfläche gefährdet.
Neben den direkten Eingriffen (Holzschlag, Jagd) ist vor allem die aus
Süden immer weiterschreitende Desertifikation ein Problem. Die
ersten Volontäre, die im Sommer 2003 im Rahmen des Programms „Voluntarios
por la Biodiversidad“ vor Ort waren, um die Situation zu dokumentieren
und erste Projekte auszuarbeiten, stellen für die Region und ihre
Gemeinden folgende Probleme fest:
Mangelndes Bewusstsein für das Reserva seitens des Militärs
und der Zivilbevölkerung; Schrimpsfarmen, Holzschlag, Jagd; Desertifikation;
schlechte Wasserver- und Abwasserentsorgung in den Gemeinden; oft einseitige
Ernährungsweise; Macht von Zwischenhändlern und Kartellen
gegenüber den Bauern; niedriges Bildungsniveau, schlechte Ausbildungssituation;
mangelnde bzw. mangelhafte Organisation in den Dörfern; Vernachlässigung
archäologischer Funde.

Einen Anfang zur Lösung der Probleme wurde durch
die ersten Volontäre gemacht, indem sie einerseits ein Projekt
zur Finanzierung von Seminaren zur Umwelterziehung umgesetzt haben,
andererseits Arbeiten für einen Botanischen Garten in Arenillas
aufgenommen haben. Außerdem sollen in Zukunft weitere Maßnahmen
ergriffen werden.
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